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Zwischen Tradition und Herausforderung

Interview zum Thema 90 Jahre Caritasverband Aachen Stadt und Land, 16. Mai 2015, von Rauke Xenia Bornefeld, Zeitungsverlag Aachen

Aachen. Vor 90 Jahren wurde derCaritasverband Aachen Stadt und Land gegründet - mit einer Trinkerfürsorge, einer Armenspeisungund einer Unterkunft für Wanderarbeiter. Die Namen haben sich geändert, die gesellschaftliche Verantwortung ist geblieben. Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe, Pflege von Alten und Kranken, dazu die Themen Familie, Migration und Ehrenamt finden sich heute unterdem Dach der städteregionsweit agierenden Caritas. Ein roter Faden,der den Motor der Veränderungnicht einschnürt. So sehen es die beiden Vorstände Ralf Kaup und Bernhard Verholen: "Getreu unserem Motto 'Not sehen undhandeln' wollen wir nicht nurLobbyarbeit betreiben, sondernauch selbst die Ärmel hochkrempeln."

Wie viel hat die heutige Caritas mitder von vor 90 Jahren zu tun?
Verholen: Eine ganze Menge. Es gibt Verbindungslinien, die bis heute wirken. Das spiegelt sich in einigen Arbeitsfeldern wider, die vor 90 Jahren initiativ waren: die Armenfürsorge, die Errichtung einer Wanderarbeiterstelle, die so genannte Trinkerfürsorge. Die heutigen Enkeleinrichtungen sind zum Beispiel Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe wie das Don-Bosco-Haus und das Café Plattform in Aachen oder das Haus Impuls in Alsdorf für Menschen, die sonst auf der Straße leben müssten. Der Fachbereich Suchthilfe ist ebenfalls ein großer Arbeitsbereich. Strukturell ist die enge Verzahnung mit dem Ehrenamt zu nennen- in Kirchengemeinden ebenso wie in den angeschlossenen Diensten. Bis heute versammeln sich unter dem Dach der Caritas viele katholische, soziale Initiativen wie die in der Armenfürsorge tätigen Orden, die Verbände SkF und SKM, InVia, die Malteser, Selbsthilfegruppen - das war Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtigerGründungsanlass für die Caritas bundesweit.

Caritas bedeutet "tätige Nächstenliebe".Wie geht das mit dem professionellenUnternehmen Caritas zusammen?
Kaup: Am Beispiel Pflege wird es vielleicht am augenfälligsten: Aus unserem Verständnis der Arbeit heraus unterscheiden wir uns meiner Meinung nach von anderen Anbietern auf dem Markt. Wir lassen mal Fünfe gerade sein, stellen ökonomische Interessen nicht in den Mittelpunkt. Es gibt Pflegebedürftige, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht weniger profitabel sind als andere. Einen auf einem Bauernhof in Sief wohnenden Kunden nehmen wir aber genauso gern an wie einen aus der Innenstadt, der leicht zu erreichen ist. Wir treten nicht an, um Gewinne zu maximieren. Am Ende muss aber mindestens eine schwarze Null stehen, damit wir als Betrieb überleben können. Das ist unser täglicher Spagat. Und der wird zunehmend schwieriger.
Verholen: An der Einbindung des Ehrenamtes lässt sich das ebenfalls verdeutlichen. Bürgerschaftliches Engagement und professionelle Tätigkeit sehen wir in vielen Bereichen als wechselseitige Ergänzung: Zum Beispiel in der Flüchtlingshilfe, in der sich sehr viele Menschen engagieren, die aber angesichts der schwierigen rechtlichenMaterie an ihre Grenzen stoßen. Ihnen stehen wir mit gut ausgebildeten Fachkräften zur Seite. Andersherum können Ehrenamtliche wichtige Aufgaben übernehmen,für die die Hauptberuflichen keineZeit mehr finden.

Wie viel Professionalität braucht Ehrenamt?
Verholen: Das kommt sicher aufdas Arbeitsfeld an. In stationären Einrichtungen der Pflege oder der Eingliederungshilfe wie dem Café Plattform ist die Einbindung von Ehrenamtlichen in ein hauptberuflichagierendes Team unspektakulär möglich. Andere Projekte fußen auf Ehrenamt wie "JutE" - Jugendtrifft Erfahrung, ein Mentorenprojekt für Grundschüler. Da ist es unerlässlich, dass eine hauptberufliche Kraft dem Projekt zur Seite steht. Für die Organisation, den Kontakt zu den Schulen, Fortbildungen oder auch im Konfliktfall. Für die ehrenamtlichen Hospizhelfer ist eine dezidierte Schulung als Vorbereitung unerlässlich.
Kaup: Ehrenamt braucht Ansprechpartner, die ihnen Rückhalt geben, sie auch durch unser System lotsen. Und es braucht einen sicheren Rahmen durch Versicherungenund Kostenerstattung.

Ralf Kaup und Bernhard Verholen (rechts), die beiden Vorstände des Caritasverbandes Aachen Stadt und Land. Foto: Andreas Steindl


Stichwort Pflege: Wieviel anteil hat sie amoperativen Geschäft?
Kaup: Die ambulante Pflege macht einen Großteil des Verbandes aus - mit 250 Mitarbeitern personell und auch, was den Umsatz betrifft. Das sind über 50 Prozent.

Wie viel Geld können sie noch damit verdienen?
Kaup: Wir haben sehr schwierige Jahre hinter uns. 2012 und 2013 waren wirklich katastrophal. Da haben wir Verluste gemacht, die auch das Gesamtergebnis des Verbandes nach unten gezogen haben. Deshalb sind wir im vergangenen Jahr mit anderen Verbänden auf die Straße gegangen, um aufden Missstand der Unterfinanzierungdurch die Krankenkassen aufmerksamzu machen. Wir haben erreicht, dass die Vergütungssätzedeutlich besser angepasst wurden als bisher. Trotzdem waren wir gezwungen,die Organisation weiterzu optimieren. Weil das nicht zu Lasten der Patienten gehen sollte, bedeutet das für unsere Mitarbeiterweitere Überstunden, weitere Arbeitsverdichtung. Diese Bugwelleschieben wir vor uns her.

Gibt es ein Szenario, in dem sich die Caritas aus der Pflege endgültig zurückzieht?
Kaup: Das wäre eine gesellschaftliche Bankrotterklärung. Wenn ein Wohlfahrtsverband wie wir diese Arbeit nicht mehr leisten kann, muss vorher sehr viel schief gelaufen sein. Deshalb sehen wir es auch als unsere Aufgabe, die Politik immer wieder auf Missstände aufmerksam zu machen. Es muss gelingen, Pflege menschenwürdig anzubieten. Denn Pflegebedürftige- Alte, Kranke, Behinderte - stellen auch ein großes gesellschaftliches Potenzial an Erfahrung dar.
Verholen: Kranke zu pflegen, entspricht einem urchristlichen Verständnis. Deshalb sehen wir uns auch seit jeher in der Speerspitzeder Weiterentwicklung. Da nenne ich gern drei Beispiele: Den Aufbau der ehrenamtlichen Hospizdienste, den Aufbau der ambulanten Palliativpflege und, jüngstes Beispiel, die Einbindung der Palliativpflegein stationäre Einrichtungen, die wir gerade in zehn Einrichtungen im Bistum wissenschaftlich begleitet erprobt haben. Wir sind also neben der Grundversorgung immer in der Suchbewegung nach neuen Lücken im sozialen System. Getreu unserem Motto"Not sehen und handeln" wollen wir nicht nur Lobbyarbeit betreiben,sondern auch selbst die Ärmelhoch krempeln.

Abgesehen von der Finanzierung -wo steckt nach Ihrer einschätzung denn die größte Herausforderungin der Pflege in den nächsten fünf Jahren?
Kaup: Ganz sicher im Fachkräftemangel. Die Gesellschaft wird älte rund pflegebedürftiger, aber auch die Mitarbeiter in der Pflege werden älter. Wir haben in einigen Bereichen einen Altersdurchschnitt von 50 Jahren. Da stehen wir in der Verantwortung, dass diese Mitarbeiter auch weiterhin die schwere Pflegearbeit leisten können. Wir bilden außerdem 60 Altenpflegeschüler in unseren stationären Einrichtungen aus. In der ambulanten Pflege ist das schwieriger, weil dort normalerweise die Mitarbeiter allein zu den Kunden unterwegs sind. Trotzdem haben wir auch da fast 20 Ausbildungsplätze. Aber auch das wird wohl nicht reichen.
Verholen: Natürlich betrachten wir auch den Bereich des Ehrenamtes als Ressource, allerdings nicht mitder Erwartungshaltung der Politik.Die dort vorschwebende Intensität kann unserer Meinung nach nicht eingelöst werden.

Die Caritas bewegt sich in vielen Bereichen. Ist das eine Stärke oder eine Schwäche?
Verholen: Zumindest ist es sehr spannend. Es lassen sich schnell und unmittelbar Querverbindungen herstellen. Einige Referate haben ohnehin eine große Nähe. Zum Beispiel Wohnungslosigkeit und Sucht. Aber es gibt auch Themen wie Alter und Sucht, Migration und Wohnungslosigkeit oder Migration und Sucht, bei denen wir ebenso in den Sparten voneinander profitieren können. Die Verschränkungen sind sehr bereichernd. Die Steuerung ist allerdings eine Herausforderung, weil die Systeme sehr unterschiedlich funktionieren.

Und wie steuern sie das?
Verholen: In der Tat geht das nicht von selbst. Wir müssen den Mitarbeitern immer wieder bewusst machen, welche Dienste unter dem Dach der Caritas zu finden sind. Deshalb arbeiten wir an internen Hospitationsmöglichkeiten.
Kaup: Im Bereich der Pflege ist das noch stärker organisiert. Wir können leicht Lösungen aus einer Hand anbieten. Aber vieles läuft über den persönlichen Kontakt. Es ist unser Job, diese Kontakte herzustellen.

Noch zehn Jahre bis zum 100. Geburtstag. Was wollen sie bis dahin erreichen?
Verholen: Unser Verband lebt stark vom bürgerschaftlichen Engagement. Diese tragende Säule zu erhaltenund zu stärken, wird uns weiter beschäftigen. Wir werden genau hinschauen müssen, wie wir die nachwachsende Generation als Unterstützer für uns gewinnen. Berührungspunkte herzustellen zwischen Wirtschaft und Sozialkultur, ist eine sehr konkrete Aufgabe, mit der wir mit dem Caritas-Unternehmensservice angefangen haben. Dort gehen wir bewusst auf Unternehmen und damit auf die Arbeitswelt der Menschen zu, bieten Unterstützung mit unseren Instrumenten der sozialen Arbeit an. Wir sind erstaunt,dass wir inzwischen weit mehr als 8000 Arbeitnehmer in der Städteregion damit erreichen. Wir wollen nicht sitzen bleiben, sondern Menschen in Bewegung setzen. Wir wollen Motor sein in der sozialenInfrastruktur.

Daniela Jansen stellt sich den Fragen der Caritas zum neuen Alten- und Pfegegesetz

Führten ein intensives Gespräch: Jeannette Curth, Pflegedienstleiterin Haus Hörn, Dr. Andreas Wittrahm vom Diözesan-Caritasverband Aachen, MdL Daniela Jansen, Manfred Vieweg, Geschäftsführer Haus Hörn, Rudolf Stellmach, Caritasverband Düren-Jülich, Ralf Kaup, Geschäftsführer Aachener Caritasdienste, und Yvonne Kersgnes, Einrichtungsleiterin Klosterstift Radermecher. Foto: Verena Richter

Ließe sich Besorgnis in gedrucktem Papier messen, es bestünde kein Zweifel daran, wie sehr das neue geplante Pflegerecht der NRW-Landesregierung (GEPA) Wohlfahrtsverbände in Unruhe versetzt. So groß und doppelt so dick wie ein Telefonbuch war die Sammlung von Stellungnahmen von Verbänden und Gewerkschaften, die Daniela Jansen im Gespräch mit Vertretern des Aachener und Dürener Caritasverbandes sowie des Aachener Haus Hörn vor sich ausbreitete. Die NRW-Landtagsabgeordnete war deren Einladung gefolgt, damit in einem persönlichen Gespräch nochmals die besonders strittigen Punkte diskutiert werden konnten. Weitere Gespräche mit Abgeordneten und Politikern werden noch folgen. 

Das neue Gesetz will unter anderem quartiersnahe, alternative Wohn- und Pflegeformen in den Vordergrund stellen, pflegenden Angehörigen stärker helfen und Unterstützungsangebote befördern. Punkte, die die Caritas grundsätzlich gerne befürwortet, doch so wie die Landesregierung das neue Gesetz plane, ginge es eindeutig zu Lasten der stationären Einrichtungen, stellte Manfred Vieweg, Geschäftsführer von Haus Hörn fest. „Die DVO (Durchführungsverordnung) ist sehr gegen stationäre Einrichtungen gerichtet und die Argumente, warum das Gesetz so geplant wird, würde ich gerne verstehen“, sagte Manfred Vieweg. Das neue Gesetz regelt unter anderem die Platzzahl in Altenheimen und greift massiv in die Finanzierungs- und Investitionsmöglichkeiten der Einrichtungen ein. Die Sorge der Wohlfahrtspflege ist, dass vielen stationären Einrichtungen in Folge dieser Änderungen über kurz oder lang die Insolvenz drohe und massive Versorgungslücken entstehen.

Ralf Kaup, Geschäftsführer der Aachener Caritasdienste, zu denen vier Altenheime gehören, gab zu bedenken, dass bei einer immer älter werdenden Bevölkerung die Zahl der Pflegebedürftigen ebenfalls stetig zunehme und dass diese Menschen nicht allein durch alternative Pflegeformen versorgt werden könnten – insbesondere viele dementiell erkrankte Pflegebedürftige. „Wir sind doch im Quartier, warum nimmt man uns denn nicht mit ins Boot?“, stellte Ralf Kaup eine wichtige Frage, mit der noch einmal auf die Sorge hingewiesen wurde, dass die Landesregierung weg von den stationären Pflegeeinrichtungen wolle. Der Trend Altenheime im Reigen der pflegerischen Angebote einen deutlich geringeren Stellenwert beizumessen als bislang sei augenfällig und ließe sich an vielen Punkten der DVO aber auch schon im Koalitionsvertrag der Landesregierung ausmachen.  
Im Detail macht dem Caritasverband zu schaffen, dass bei Neubauten oder Neuanschaffungen eine Abschreibungsdauer von 50 Jahren angesetzt wird. Ein unrealistisch  langer Zeitraum, wie Rudolf Stellmach vom Caritasverband Düren-Jülich bemerkte: „Nach 25 bis 30 Jahren sind die Häuser abgewohnt und keine Bank finanziert über 50 Jahre.“

Auch greift die Verordnung massiv in die Bestandsfinanzierung und Bewirtschaftung der bestehenden Altenheime ein. „Die Landesregierung scheint zu glauben, dass stationäre Einrichtungen immense Überschüsse realisieren, die sie nicht wieder reinvestieren“, sagte Manfred Vieweg, was Ralf Kaup noch weiter ausführte: „Die gemeinnützigen Einrichtungen schütten keine Gewinne aus. Wenn etwas angespart wurde, fließt es immer wieder in die Einrichtung.“ Dies sei aber zukünftig nicht mehr möglich. Die NRW-Landesregierung beruft sich ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2011. Hiernach seien Pauschalisierungen, wie bislang üblich, nicht statthaft. Obwohl andere Bundesländer das Urteil des BSG ganz anders umsetzen, wie Manfred Vieweg feststellte. 
Als äußerst problematisch wird auch der Punkt gesehen, dass in Zukunft den Kommunen stärkerer Einflussnahme möglich sein soll, was im Rahmen von Bestandsschutz und Modernisierung umsetzbar ist. „Aufgrund der unterschiedlichen finanziellen Lage der Kommunen werden diese Entscheidungen sicherlich unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob man etwa in Gelsenkirchen oder Düsseldorf wohnt“, warnte Professor Dr. Andreas Wittrahm vom Diözesan-Caritasverband Aachen vor ungleichen Lebensverhältnissen älterer Menschen im Altenheim. 

Daniela Jansen, die sich in der jüngeren Vergangenheit verstärkt mit dem neuem Gesetz auseinander gesetzt hat, erläuterte an einigen Punkten die Sichtweise des Ministeriums, erklärte aber, dass sie sich die strittigen Punkte noch einmal genau ansehen wolle und diese mit den Mitgliedern ihrer Fraktion besprechen werde. 
 

 

Ambulanter Hospizdienst der Aachener Caritasdienste erhält den Ehrenamtspreis der Stadt Aachen

Freuten sich über die Auszeichnung: Die ehrenamtlichen Helfer des ambulanten Hospizdienstes der ACD
Die Urkunke und Medaille der Stadt Aachen

Im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Aachen hat Oberbürgermeister Marcel Philipp den ambulanten Hospizdienst der Aachener Caritasdienste (ACD) Aachen Stadt mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Im Krönungssaal des Rathauses nahm am Mittwochabend Koordinatorin Annette Busch die Auszeichnung stellvertretend für 23 ehrenamtliche Helfer in Empfang.

„Wir alle sterben irgendwann, doch darüber wird nicht gesprochen“, sagte der Oberbürgermeister. Doch gerade im Falle einer schweren, unheilbaren Krankheit sei natürlich Redebedarf bei den Betroffenen und ihren Angehörigen da. Es gebe viele Fragen und Sorgen und diese Lücke füllen die ehrenamtlichen Helfer des ambulanten Hospizdienstes der ACD. „Man spricht allgemein von Sterbebegleitung, besser wäre, man würde Lebensbegleitung sagen“, so Marcel Philipp.
Der ambulante Hospizdienst der ACD besteht im Februar seit acht Jahren und begleitet seitdem Schwerkranke, Sterbende und Trauernde. Eine anspruchsvolle und intensive Tätigkeit, die für viele Frauen und Männer in einer verzweifelten Situation ein wahrer Segen ist. Zahlreiche Menschen, die von unheilbaren, schweren Krankheiten als Patient oder Angehöriger unmittelbar betroffen sind, nehmen die Hilfe des ambulanten Hospizdienstes der ACD in Anspruch.
Ein bis zweimal pro Woche, bei Bedarf auch öfter, besuchen die Ehrenamtler, die alle extra geschult sind, die Betroffenen zu Hause. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen immer im Fokus. Das betonte auch der Bürgermeister in seiner Ansprache. Es sei unglaublich wichtig für die Betroffenen, „dass es Menschen gibt, die sagen: ‚Ich habe jetzt Zeit für Sie.‘.“

Die Ehrenamtler kommen, um zuzuhören, um Ängste zu nehmen, um Fragen zu beantworten, einfach um da zu sein Doch es gibt nicht nur traurige Momente bei den Begleitungen. „Manchmal wird geweint, aber es wird auch viel gelacht. Es gibt nicht nur Schwere, es werden auch gute Dinge besprochen“, sagt Annette Busch, die weiterhin erklärt, dass die Ehrenamtler außerdem eine wichtige Unterstützung und Entlastung für die Angehörigen seien, die auch einen Weg finden müssten, mit der Situation umzugehen.
Auch hier helfen die Ehrenamtler, sie ermöglichen den Angehörigen kleine Auszeiten und begleiten sie nach dem Tod des geliebten Menschen. Der ambulante Hospizdienst der ACD bietet nämlich auch eine Trauerbegleitung als Einzelbegleitung oder im Gesprächskreis an.
Für die ehrenamtlichen Helfer, die bald Unterstützung von neun weiteren Freiwilligen erhalten, gibt es regelmäßig Reflektionsabende, an denen sie über ihre Erlebnisse reden können, sich austauschen und sich gegenseitig stützen. „Auch dabei wird nicht nur über Schweres gesprochen, sondern auch über heitere Dinge“, erklärt Annette Busch.

Aktionswoche: Afrika kommt auf Urlaub ins Altenheim

Aachener Nachrichten
Von: Margot Gasper

Zwei Kontinente, drei Länder, vier Urlaubsziele: Die Bewohner des Altenheims St.Elisabeth schaffen das locker in einer Woche. Und sie müssen dafür nicht einmal vor dieTür gehen. Denn die Welt kommt zu ihnen nach Hause. Mit dem Projekt „In fünf Tagen umdie Welt“ betritt das Altenheim der Aachener Caritasdienste Neuland.


An der Welkenrather Straße steht jeden Tag ein anderes Urlaubsziel im Mittelpunkt: die Nordsee, die bayerischen Alpen, Italien – und Afrika. Höhepunkt der „Weltreise“ ist dann am Samstag das Sommerfest. Verreisen im Alter, das ist für viele Senioren zu beschwerlich, für manche auch zu teuer. „Auch wenn Altenheime etwas organisieren, können längst nicht alle mit“, erläutert Pflegedienstleiterin Doris Szeberenyi. Deshalb hat sie die Idee, die Welt einfach ins Haus zu holen, gerne aus einer Fachzeitschaft übernommen.

„Spürnasen“ im Dschungel."
Jeden Tag sind die Räume ein wenig landestypisch dekoriert, jeden Tag gibt es Angebote, die zumThema passen. Am Montag ging es für 135 Bewohnerinnen und Bewohner gleich nach Afrika. Als pfiffige Reiseführer waren Kinder aus der Kita „Spürnasen“ von der Vaalser Straße rübergekommen. Die Kleinen turnen montags regelmäßig in den Räumen des Altenheims.
Am Montag wurde die Turnstunde kurzerhand in eine musikalische Dschungelreise umgewandelt. Einige Damen zogen auch wacker singend mit den Kindern durch den Raum. Mittags gibt es Lamm-Tajine. Ein Bewohner von St. Elisabeth stammt aus dem afrikanischen Ghana. Er stellte nachmittags aufder Terrasse seine Trommelkünste in den Dienst der Aktion und trommelte beschwingte Rhythmen.
Den schwierigsten Job in Sachen Afrika aber hatte am Montag wahrscheinlich die Küche. Denn jeder Tag ist auch eine kulinarische Reise. Dafür legen sich Küchenmeister Achim Schaumann und sein Team gewaltig ins Zeug. Aus 15 Kilo Lammhack, Weizen, Bohnen, Mais und Kartoffelwürfelnzauberten sie am Montag Lamm-Tajine, afrikanisch-kräftig gewürzt, aber natürlich nicht zu scharf. „Normalerweise kochen wir hier vor allem regionale Gerichte“, verrät Schaumann. „Sauerbraten,Reibekuchen, Gulasch oder Möhrengemüse, das mögen die Senioren besonders gerne.“ Lamm-Tajine war also geschmacklich durchaus ein Wagnis. Und nicht alle Bewohner wollten davon kosten. Hungern mussten sie natürlich dennoch nicht. Für eher vorsichtige Esser gab es Gulasch mit Nudeln oder Kartoffelpüree. Annemie Behrend hat das afrikanische Essen aber selbstverständlich probiert. „Ich habe früher sehr gerne gekocht“, sagt die 77-Jährige. Ihre Kochbuchsammlung hat sie verschenkt, als sie ins Altenheim gezogen ist.

Kibbeling und Pizza
Heute, passend zum „Tag an der Nordseeküste“, fahren einige der Senioren zum Markt ins niederländische Heerlen. Mittags gibt’s hier im Haus Kibbeling für alle“, verspricht der Küchenchef reichlich frittierten Backfisch.

Am Mittwoch wird er zum Alpentag eine zünftige bayrische Brotzeit zaubern. Und am Donnerstag heißt es auch auf dem Speiseplan „Bella Italia“. Dann gibt es mittags Pizza und abends ein großes Candlelight-Dinner im Garten. „Das wird bestimmt ganz toll“, sagt Schaumann.

Die ungewöhnliche Urlaubswoche biete den Bewohnern ein Stück Auszeit vom Alltag, erläutertErgotherapeutin Barbara Bischoff. Das Projekt soll aber auch die Menschen, die in St. Elisabeth wohnen und arbeiten, neu und anders miteinander bekannt machen.

Als am Montag in den Wohnküchen der Obstsalat fürs Afrika-Menu geschnippelt wurde, da saßen die Mitarbeiter aus der Verwaltung mit am Tisch und halfen. „Im Urlaub lernt man an den Menschen ja auch ganz andere Seiten kennen“, sagt Bischoff. Neue Seiten lernen die Senioren in ihrer Urlaubswoche auch an Einrichtungsleiter Peter Rode kennen. Beim italienischen Festschmaus kellnert er nämlich.

Jubiläumsveranstaltung

Arcadie Quartett
Christoph Gilsbach, Pantomime
Johannes Twielemeier, Steinmetz

5 Jahre Palliative und hospizliche Begleitung in der ACD

5 Jahre palliative und hospizliche Arbeit in den Einrichtungen der ACD ist Grund zum Feiern. Mit dieser Jubiläumsfeier möchten wir in einem besonderen Rahmen Danke sagen.

Seit 5 Jahren  beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Palliative Care. Mit der Hilfe vieler Unterstützer, insbesondere der Robert-Bosch-Stiftung, war es uns möglich, palliative und hospizliche Pflege und Begleitung nachhaltig in die berufliche Praxis zu integrieren.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein. Neben vielen interessanten Programmpunkten haben Sie Gelegenheit, mit ausstellenden Künstlern ins Gespräch zu
kommen.

Und natürlich können Sie sich bei Kaffee und Kuchen oder am Buffet stärken.

Veranstaltungsort:
Altenheim St. Elisabeth, Welkenrather Str. 69-71, 52074 Aachen

Veranstaltungsdatum:
Samstag, 13. April 2013, 14:00 Uhr


Programm
14.00 Uhr
Begrüßung durch den Geschäftsführer der ACD (Westend-Pavillon)

14:30 Uhr bis ca. 15:15 Uhr Pantomimentheater mit Christoph Gilsbach
„Das Leben – eine lebendige Begegnung mit dem Tod“ (Westend-Pavillon)

15:45 Uhr bis ca. 16:15 Uhr Lesung aus dem Buch: „Oskar und die Dame in Rosa“
(Konferenzraum)

16:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr Konzert des Arcadie Quartett (Flötenquartett) gemeinsam mit der Schauspielerin Eva Weissenböck
„Hör, es klagt die Flöte wieder“ Musik und Texte zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Toten; Skurriles und Melancholisches, Heiteres und  Elegisches, Sarkastisches und Friedvolles von Mendelssohn, Krüss, Ravel, Rilke, Pärt, Brentano u.a.
(Westend-Pavillon)

17:15 Uhr bis ca. 17:45 Uhr Lesung aus dem Buch: „Oskar und die Dame in Rosa“
(Konferenzraum)

18:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr Vortrag von Johannes Twielemeier (Steinmetz und Bildhauer)
„Das personenbezogene Grabmal und seine Bedeutung in der Trauerphase“
(Konferenzraum)

18:40 Uhr bis ca. 20:10 Uhr Vorführung des Films „Marias letzte Reise“ (u.a. mit Monica Bleibtreu)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mirjam Verspuij (Ausstellung)
Monika Pfennigs (Ausstellung)



„Ich kann die Menschen etwas glücklicher machen“

Azubis in der Pflege: Ein Berufsfeld mit Vielfalt - Anforderungen gestiegen
Alexander Schmidt ( Super Sonntag, Ausgabe am 16.12.2012)

„Anfangs fehlt es den meist jungen Azubis oft an Selbstvertrauen. Sie haben noch wenig Erfahrung, sind zurückhaltend, müssen erst angeworfen werden.Doch es gibt auch andere,die sich überschätzen und die wir bremsen müssen.
Das ist gerade wichtig bei diesem Beruf, der viel Verantwortung gegenüber den Menschen erfordert“,erzählt Isabelle Keßel, die seit 2006 im  Altenheim St. Elisabeth Aachen (getragen vom Caritasverband) im Wohnbereich beschäftigt ist, zunächst in der Pflege und nunmehr auch als Praxisanleiterin.

Zu etwa 60 Prozent der Zeit sollen Azubis und Anleiter zusammenarbeiten.„Die Azubis müssen jedoch für sich selbst sorgen, ich kaue ihnen nichts vor, doch durch unsere regelmäßigen Reflexionsgespräche können wir gezielt Probleme und Schwierigkeiten angehen, zum Beispiel in der Organisation oder auch Gesprächsführung“, so Isabelle Keßel.

Es geht vor allem darum, die theoretischen Lerninhalte, die die Azubis beim Fachseminar für Altenpflege erwerben, in der Praxis zu vertiefen. Teil ihrerdreijährigen Ausbildung ist auch ein gewisses Zeitkontingent am Tag, das dieAzubis zum Selbstlernen wie Literaturstudium, Pflegeplanung erstellen oder Bewohnerdokumentation schreiben nutzen können.

„Die Standards in der Ausbildung sind gestiegen; die Lernziele haben sich stark verändert und die Ausbildung ist – vor allem in den vergangenen fünf Jahren –anspruchsvoller und professioneller geworden. So ist z.B. das Wundliegen (Dekubitus) sehr selten geworden, da alles dokumentiert wird und unmittelba rAbhilfe geschaffen.

Im Vordergrund steht immer das Wohlfühlen der Bewohner“, sagt Doris Szeberenyi, Pflegedienstleiterin im Altenheim St. Elisabeth. Zudem führe der medizinische Dienst der Krankenkassen unangemeldete Überprüfungen durch. Die Benotungen der einzelnen Pflegeeinrichtungen werden später im Internet veröffentlicht.

Azubi Frank Diebold (1.Lehrjahr, St. Elisabeth) istQuereinsteiger, war früher im Handwerk tätig: „Ichhatte schon immer einen guten Draht zu alten Menschen und auch hier als Pflegehelfer gearbeitet. Attraktiv finde ich die Verbindung Soziales und Pflege und die neuen Anforderungen, die einen zwingen, am Ball bleiben zu müssen. Es macht mir Spaß, die alten Menschen zu ‚kitzeln‘, sprich verborgene Ressourcen bei ihnen zu wecken, aber auch auf die individuellen Wünsche der Bewohner einzugehen.
Mit der Zeit entwickeln sich Beziehungen zu den Bewohnern, teilweise entstehen Freundschaften. Man kann die Menschen durch sein Tun etwas glücklicher machen und man bekommt auch selbst von ihnen etwas zurück“,begründet er seine Tätigkeit im Pflegebereich.

Azubi Rebecca van Rey (2.Lehrjahr,  Klosterstift Radermecher, Aachen) hat nach einem praktischen Jahr anschließend anderthalb Jahre ein Praktikum im Pflegebereich absolviertund habe so die Entscheidung zwischen Kranken-und Altenpflege treffen können. Sie schätzt vor allem die Aufstiegsmöglichkeiten: „Ich habe viel im medizinischen Bereich gelernt. Nach meinem Fachabitur bietet sich mir die Möglichkeit des dualen Studiums, sprich meinen Bachelor in Pflege zu machen. Derzeit geht das an der FH in Köln, ist aber bald auch an der FH Aachen geplant.

“Das Berufsfeld sei flexibel; man könne immer wieder und recht unkompliziert in die Altenpflege zurückkehren, beispielsweise nach einer Kinderpause.

Erfolgreiche Absolventen geehrt

Im Altenheim St. Elisabeth in der Welkenratherstraße wurden erstmalig 13 Auszubildende aus den Bereichen Altenpflege, Hauswirtschaft und Verwaltung für ihre erfolgreichen Abschlussprüfungen feierlich geehrt.

Ihr Arbeitgeber, die gemeinnützige Aachener Caritasdienste GmbH, kurz ACD, beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter, darunter 65 Auszubildende, in vier Seniorenpflegeeinrichtungen und zwei ambulanten Hospizdiensten in Alsdorf und Aachen.

Ralf Kaup, seines Zeichens ACD-Geschäftsführer, gratulierte den Absolventen und ehrte sie mit einem kleinen Geschenk.

In seiner Rede vor den Auszubildenden, Praxisanleitern, Wohnbereichs- und -Einrichtungsleitern versprach er, den pflegerischen Nachwuchs auch in Zukunft fördern zu wollen. Allein die Tatsache, dass dieses Jahr mehr als die Hälfte aller Absolventen übernommen werden konnten, unterstreicht, dass sich die ACD ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. So hatten alle Anwesenden reichlich Grund zum Feiern.

Hundetherapie an unserem ACD-Stand auf der Vitalmesse

Auf der offiziellen Website der Vitalmesse finden Sie einen interessanten Bericht über unser Angebot der Hundetherapeutin Michaela Lummerich und Ihren beiden Therapiehunden.

 http://www.vital-messe.de/besucher/highlights.html

Das Team aus Hundetherapeutin Micahela Lummerich, sowie ihren Therapiehunden River und Amber freut sich, Sie am Sonntag, 09.09.2012 von 11:00 - 13:00 Uhr am Stand der ACD (A008) begrüßen zu dürfen!

Wechsel in der Einrichtungsleitung

Zum 01. Juli dieses Jahres hat ein Wechsel in der Leitung unseres Seniorenzentrums St. Anna in Alsdorf-Hoengen stattgefunden!

Herr Hanno Frenken, der gut 20 Jahre lang an verantwortlicher Stelle die Geschicke der Einrichtung gelenkt hat, wird eine neue Aufgabe als Geschäftsführer in Geilenkirchen übernehmen.

Die Aachener Caritasdienste haben Herrn Frenken in einer Feierstunde für sein langjähriges Engagement gedankt und ihn mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.

Die Nachfolge in der Position der Einrichtungsleitung hat Frau Sonja Heinrich angetreten. Die 39-jährige Diplom-Oecotrophologin hat bereits bei anderen Trägern Leitungserfahrung sammeln können, so dass ein reibungsloser Übergang erfolgen wird.

Die Geschäftsführung der ACD sowie das gesamte Team in St. Anna wünscht der neuen Einrichtungsleiterin einen guten Start in die verantwortungsvolle Aufgabe und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit.


Besuchen Sie uns auf der ZAB 2012!




Die Aachener Caritasdienste gGmbH werden dieses Jahr mit einem Stand auf der Berufs- und Studienmesse vertreten sein.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 30. Mai 2012
9:00 bis 18:00 Uhr

Servicetag:
Donnerstag, 31. Mai
9:00 bis 20:00 Uhr

Freitag, 1. Juni
9:00 bis 13:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Palliative Care Kurs 2012

Bereits der zweite Kurs hat die 40stündige Fortbildung im Bereich "Palliative Care und Hospizarbeit" abgeschlossen.
Bisher gab es für Altenpflegehelferinnen nur wenig Bildungsangebote in diesem Bereich.

In Zusammenarbeit von Horst Küppert und Annette Busch (Koordinatorin Amb. Hospizdienste der ACD, Stadt Aachen) haben unsere Mitarbeiterinnen erfolgreich Ihr Zertifikat erhalten.
Wir gratulieren allen ganz herzlich!



7. Palliativforum

zum Thema "Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht Teil 2"
Freitag, 02. November 2012 von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Altenheim St. Elisabeth, Welkenrather Str. 69-71, 52074 Aachen


In unserem siebten Palliativforum möchten wir uns dem Thema Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht annehmen.

Wir bieten Ihnen und Ihren Angehörigen die Gelegenheit, sich ausführlich über das Thema zu informieren.

Außerdem haben Sie an diesem Nachmittag die Möglichkeit, eine persönliche Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung unter Anleitung eines Amtsrichters zu erstellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die ACD auf der VITAL Aktivmesse im Eurogress!

VITAL Aktivmesse – das Forum für Gesundheit, Vorsorge und Fitness
vom 08. bis 09. September 2012 im Eurogress Aachen

Die vier Einrichtungen der ACD Aachener Caritasdienste sowie unsere beiden ambulanten Hospizdienste werden mit unserem ACD-Messestand auf der Vitalmesse vertreten sein.

Die Vitalmesse ist am Samstag, 08.09.2012 und am Sonntag, 09.09.2012
jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Sie finden uns im Erdgeschoß, Standnummer A008!

Unsere Angebote für die Besucher:
Samstag

  • Unsere Ergotherapeutin vom Altenheim St. Elisabeth bietet kostenfreie Handmassagen an plus Beratung.
  • Ein Kochteam vom Seniorenzentrum St. Anna bietet kulinarische Kostproben an.
  • St. Elisabeth stellt mit Bewohnern und ehrenamtlichen Mitarbeitern das Buchbinde-Projekt vor.
  • Mitarbeiterinnen vom amb. Hospizdienst stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung.


Sonntag:

  • Papst-Johannes-Stift stellt die Hundetherapie vor und bietet kleine Auszeiten beim "Snoezelen" an.
  • Klosterstift Radermecher bietet kulinarische Köstlichkeiten und selbstgebackenen Kuchen zum Probieren an.
  • Mitarbeiterinnen der Pflege sowie des Sozialdienstes beantworten gerne alle Fragen rund um das Thema "Altenpflege".
  • Mitarbeiterinnen vom amb. Hospizdienst stehen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

 Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Vitalmesse.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Neue PDL im Papst-Johannes-Stift

Ebenfalls zum 1. Juli 2012 hat sich ein Wechsel in der Position der Pflegedienstleitung im Papst-Johannes-Stift vollzogen.

Neuer Pflegedienstleiter ist der 38-jährige Alexander Bromberg.

Herr Bromberg verfügt über eine grundständige Ausbildung zum Krankenpfleger und hat eine Fachweiterbildung im Bereich „Gerontopsychiatrie“ absolviert. Außerdem hat er ein Bachelor-Studium im Fach Pflegewissenschaft erfolgreich abgeschlossen.

Bislang war er als stellvertretende Pflegedienstleitung in unserem Altenheim St. Elisabeth tätig. Herr Bromberg ist daher mit den Trägerstrukturen bereits hinreichend vertraut und für seine neue Aufgabe bestens gerüstet.

Auch ihm wünschen wir alles Gute in der neuen Position.


Impressionen des 6. Palliativforums

Zur Vergrößerung bitte auf das entsprechende Bild klicken.

Die ACD beim diesjährigen Aachener Rosenmontagszug!

100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aachener Caritasdienste haben uns erstmalig beim Aachener Rosenmontagszug vertreten, um auf karnevalistische Art und Weise auf den immer stärker werdenden Pflegenotstand in unserer Region aufmerksam zu machen.

Unser Motto:
Keine Pflegeroboter in Deutschland!

Es gab einen Motivwagen mit einer Waschanlage, durch die ein Bett mit
einem alten Menschen (Puppe) fährt. Alle Mitarbeiter waren symbolisch als "Pflegeroboter" verkleidet.

Alle Bilder finden Sie  hier